Mo 10 Dez 2007
Wein Lexikon
Abgelegt unter Weinlexikon ::Unser Weinlexikon enthält alle wichtigen Begriffe rund um den guten Tropfen.
Amtliche Prüfnummer: Erreicht der Wein bei sensorischen sowie analytischen Tests eine vorgeschriebene Punktzahl, so wird er mit einer A. P- Nr. versehen. Diese Nummer findet man auf dem Etikett. Die letzten Ziffern dieser Nummer verraten uns das Jahr in welchem der Wein die Prüfung bestanden hat.
Barrique: „Im Barrique gereift“, steht diese Angabe auf dem Etikett so besagt das, dass dieser Wein mit einer solchen Bezeichnung mehrere Monate in Barrique Fässern gelagert worden ist. Die Komplexität des Weines wird während der Lagerung durch die Tannine des Eichenholzes und der Weininhaltsstoffe unter Einwirkung von Sauerstoff gebildet.
Beerenauslese: Ein Wein, welcher aus einzeln herausgeschnittenen, edelfaulen, wenigsten überreifen Beeren erzeugt wird, ist ein ganz besonderer, sehr seltener und auch entsprechend teurer Wein.
Cuvée: Die meisten Weine werden in Deutschland sortenrein, das bedeutet aus nur einer einzigen Sorten gekeltert. Cuvée nennt man die Mischung von Grundweinen aus verschiedenen Sorten.
Dekantieren: Unter Dekantieren versteht man das Abgießen des klaren Weines von seinem Depot.
Deutsches Weinsiegel: Das Deutsche Weinsiegel spiegelt ein überregionales Gütezeichen für speziell deutsche Wein dar. Die Qualität solcher Weine liegt deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen, welche von der Deutschen Landwirtschaft- Gesellschaft, der DLG verliehen werden. In drei verschiedenen Farben ist das Deutsche Weinsiegel vorhanden.
Rot steht für liebliche Weine, Grün für Halbtrocken und gelb bedeutet demzufolge ein trockener Wein. Besitzt ein Wein solch ein Siegel, so besitzt dieser wein eine überdurchschnittliche Qualität.
Erzeugerabfüllung: Erzeugerabfüllung bedeutet, dass der Erzeuger der Trauben den Wein keltert und auch selbst auf Flaschen abfüllt.
Fermentation: Die Fermentation ist eine englische und französische Bezeichnung für Gärung. Diese Bezeichnung wurde früher auch im Deutschen verwendet. Der Name findet seine Ableitung bei den Fermenten (lat. Für Enzyme), die für die biochemischen Vorgänge verantwortlich sind.
Jungwein: Ein Wein dessen alkoholische Gärung noch nicht beendet und der noch nicht von den Hefen getrennt ist, ist laut EU- Weinmarktordnung ein Jungwein.
Lage: Mit der Lage bezeichnet man die weinrechtlich abgegrenzte, mit einem bestimmten amtlichen Namen versehene Rebfläche. Diese Rebfläche ist bei der Landwirtschaftskammer geführten Weinbergsrolle eingetragen.
Nachhaltigkeit: Mit Nachhaltigkeit wird die lange Wahrnehmung der Eigenschaften eines Weins, wie zum Beispiel Aroma und Geschmack, nach dem Schlucken bezeichnet.
Qualitätswein mit Prädikat: Mit Qualitätswein mit Prädikat bezeichnet man Weine ab der Stufe Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA). Die Prädikate welche hier verwendet werden sind: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Diese gelten ab einem bestimmten Mostgewicht.
QbA: Die Abkürzung wird in Deutschland und Südtirol für die Bezeichnung „Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete“ verwendet.
Rebschnitt: Durch den zielgerichteten beschnitt der Weinstöcke wird das Wachstum und somit auch der Ertrag kontrolliert.
Spätlese: Dieses Prädikat bekommt ein Wein, dessen Trauben später als die für andere Weine geerntet wurden und somit mehr Zucker bilden konnten. So konnte der Most dieses Weines das für das Prädikat vorgeschriebene Mindestmostgewicht erreichen oder sogar noch übertreffen.
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