Die Nachfrage nach Biowein steigt ständig und das aus gutem Grund! Entscheidender Anteil hat hier der biodynamische Weinbau. Vorreiter waren französische Spitzenweingüter, u.a. im Elsass. Inzwischen wird weltweit biologisch angebaut und damit Spitzenweine erzeugt. Gerade in einer Zeit, in der Überproduktion und Preisverfall den Weinmarkt prägen, ist diese neue, hohe Qualität ein besonderer Vorteil.

Mit ca. 10 Prozent hat die Toskana die höchste Bioquote. Das Elsass hat 10 Prozent Bioanbaugebiete. Österreich holt auf, dort ist geradezu ein Run auf diese Anbauart ausgebrochen. Auch in Deutschland stehen Bioproduzenten an der Spitze, womit die Gesamtfläche in Deutschland momentan ca. 2.500 Hektar beträgt. Dies ergibt aber immer noch eine nur kleine Quote von ca. 2,5 Prozent.  Die Nummer 1 bleibt der Süden Italiens mit 30.000 Hektar.

Selbst in Chile hat man die Zeichen der Zeit erkannt - ein großer Erzeuger hat dort schon bereits 300 Hektar umgestellt, ein weiterer ist mit 600 Hektar das weltweit größte Bio-Wein-Erzeuger. Der kalifornische Produzent Bonterra Vineyards besitzt 220 Hektar Bioreben.

Grundsätzlich - diese Meinung vertreten nicht wenige Weinexperten - ist Bio-Wein immer dem konventionellen Wein vorzuziehen. Wein im Einklang mit der Natur zu erzeugen, scheint ein Teil der Zukunft im Weinbereich zu sein.

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